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Auf die Bank kamen bald beachtliche Probleme zu. In der Kreditwirtschaft zeichnete sich durch die Zinsfreigabe im Jahre 1967 ein spürbarer Wandel im Bankgewerbe ab. Der bisher bestehende Zinsvoraus für Privatbankiers wurde damit gegenstandslos. Für ein auf sich allein gestelltes Familienunternehmen war es nicht einfach, sich dem uneingeschränkten Wettbewerb bundesweiter Zusammenschlüsse zu stellen und anzupassen. Wir glauben, diese Aufgabe bisher bewältigt zu haben.

In dieser Zeit begann auch die Phase der Zweigstellengründungen. Im gesamten Bereich des deutschen Kreditgewerbes gab es kaum ein Institut, welches in seinem Einzugsbereich nicht neue Zahl- oder Zweigstellen errichtete. Im Zuge der stagnierenden Erträgnisse und steigender Kosten ging man auf Expansionskurs. Im Rahmen dieser Entwicklung gründeten wir im benachbarten Schramberg zu Beginn des Jahres 1969 eine Zweigstelle. Schramberg als Industrie- und Gewerbestadt bot uns ein geeignetes Geld, um unser Geschäftsvolumen auszuweiten. In der Tag zeigte diese Zweigstelle bald beachtliche Erfolge. Wir stellten fest, daß die Ideen und die Arbeitsweise des Privatbankiers von neuem und überall gefragt sind.

Zwei Jahre vorher hatten wir in Wolfach bauliche Erweiterungen vorgenommen. Das Hinterhaus Bergstraße 10 wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Wir gewannen dadurch im Erdgeschoß ca. 120qm zusätzliche Büroflächen und im Keller- und Dachgeschoß neue Räume für Büromaterial und Registratur.

Die bauliche Umgestaltung verbesserte nicht nur die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter. Sie bildete auch die räumliche Voraussetzung zur Anschaffung unseres ersten Kienzle-Computers, Modell 1968. Dieser Anlage wurde einige Jahre später durch das wesentliche verbesserte Kienzle-System 6000, ein Buchungssystem der mittleren Datentechnik, ersetzt. Mit ihr können wir uns den wechselnden Anforderungen des Massengeschäfts jederzeit anpassen.

Die Jahre ab 1972 wurden durch eine Reihe ungünstiger Faktoren mitbestimmt. Die Skala der negativen Einflüsse reicht von Kurzarbeit über Entlassungen bis zu völligen Betriebsschließungen und Konkursen. Die Arbeitslosenzahl stieg bis zu einer Million. Die Einlagenzinsen erreichten 12%, die Kreditzinsen bis zu 15% p.A. Diese Krise wurde im Baugewerbe und in der Investitionsgüterindustrie bis heute noch nicht überwunden. Dagegen bewegen sich die Zinssätze jetzt wieder im gewohnten Rahmen.

Der Zusammenbruch der Herstatt-Bank gefährdete das Vertrauen zur Kreditwirtschaft ebenso wie die Geschehnisse um die Hessische Landesbank. Das private Bankgewerbe reagierte unverzüglich auf dieses Risiko und schuf den Einlagesicherungsfond der deutschen Banken. Durch ihn sind die Einlagen unserer Kunden im gleich Umfang gesichert, wie bei allen anderen Gruppen des Kreditgewerbes.

Auch unsere Bank ist Mitglied des Prüfungsverbandes deutscher Banken und nimmt damit am Einlangensicherungsfonds in vollem Umfang teil. Da wir die Bank nach wie vor in der Rechtsform einer offenen Handelsgesellschaft betreiben, haften die Gesellschafter nicht nur mit dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital, sondern auch mit ihrem gesamten übrigen privaten Vermögen. Das scheint uns ein zusätzliches wichtiges Element der Vertrauensbasis zu sein, auf die sich unserer Familienunternehmen gründet.



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